Montag, 10. Mai 2010

Die Tourigruppe

Cowboy braucht Training

F.J. von Frida macht Pause

Frida

Frisch geposchtet

Kirgistyle laden

Neue Pedicure mit Highheels

Pedicure mal anders

Swiss Alps

Tourigruppe beim Campen

Viehbasar

Kirgis Madel

F.J. von Frida

Touris sind nun in Karakol, im Osten Kirgistans, auf dem Viehbasar und poschten sich auch sogleich ein neues Transportmittel. Mit dem Lada hats ja nicht geklappt, mit Pferden ist es da schon viel einfacher. Hingehen, so tun, als ob man vom Fach kaeme. 20 m hinter den Einheimischen herlaufen, die fuer uns die Preise tscheggen und den wild gewordenen Hengsten, Stieren und Schafen ausweichen, die querbeet zwischen Massen von Menschen Hin und Her galoppieren, muhen und bloeken.

Die grosse Herausforderung war ja zwischen den vielen klapprigen und wilden eines zu finden, dass in unsere Tourigruppe passen koennte. Esel werden da ja leider nicht angeboten. Nach langem Feilschen und Hin und Her verhandeln und so tun, als ob man kein Interesse haette, da die Preise bis zum Ende noch fallen, kommt die Stunde der Erloesung. Wir entschieden uns fuer das flotte Maedel F.J. von Frida. Kurz Frida. Kriegst du aber nur blutt, das Halfter geht traditionsgemaess an den Verkaeufer. Was nun? Aber hier kriegst du alles, haben uns fuer 25 Fraenkli das ganze Tiermaterial reingezogen. Sattel, Halfter, Seil und Eisenpflock. 2 mal 3 m Filzdecke die Haerri nach gelernter Taeppselerkunst als Sattelunterlage zusammennaehte und liessen das arme Tier fuer 50 Rappen noch zur Pedicure. Leider sahen wir zu spaet wie das die Kirgisen handhaben und Friedchen musste in ein Gatter gekettet werden, Kopf wird befestigt und dann Hauruck beide linken Beine hoch. Biegt sie den Fuss nicht von selbst, wird mit dem eigenen Fuss noch nachgetreten. Die Beine werden dann mit Seilen straff an die Pfloecke gefesselt und um den Bauch werden Gurten gelegt, die so hoch gezogen werden, dass sich wohl der ganze Mageninhalt in die Speiseroehre drueckt. Dann nimmt man die grosse Zange und kafelt irgendwas am Huf ab. Fertig! Gut, ist Frida so easy drauf und traegt keine bleibenden Schaeden davon! Danach werden die grossen Dollarscheinchen gezueckt, Haende geschuettelt, du kriegst noch das Verkaufsfoetzeli und Touris trotten mit der neuen Freundin davon.

So unbuerokratisch wie du hier einen Gaul kaufst, so einfach kriegst du auch die Verlaengerung fuer das Visum. Man staune, innert 10 Minuten waere das ganze abgewickelt, haetten Touris nicht zweimal den gleichen Fehler gemacht und die Passfotos vergessen. Egal, mit Abstrichen muss man von arbeitslosen Gartenhag- und Landstreicher rechnen, die sich erst seit zwei Tagen im Land befinden. Fuer unser Uebergepaeck brauchen wir dringend koerperliche Unterstuetzung und wollen es zeitlich ja auch voll ausnutzen und darum denken wir, sind zwei Monate einfach besser wie nur einer und man weiss ja auch nie wie weit man kommt.

Was uns gleich zum ersten kleinen Problem fuehrt, aber zunaechst mal muss man sich auch die Pack-und Ladeweise der Kirgisenbrueder reinsaugen! Ein Desaster, wenn ihr uns fragt, aber wir sind ja auch keine Profis! Der Russensattel wird raufgeschmissen und mit einem Nylonband, direkt ueber den Sattel und unten durch und dann Ranzen einsaugen und Luft anhalten, zugeschnuert. Ich dachte schon das Pferd kollabiert, aber Friedchen ist so locker drauf, dass sie das Gewuerge ohne Wiederstand erduldet. Die gstabigen Rucksaecke werden dann seitlich irgendwie mit Schnueren und Seilen und ohne System befestigt und das Fressen oben irgendwie noch raufgegurtet. Es haelt 50 m und der ganze Sattel ist schraeg und das Tier bekommt einen komischen Wackelgang. Gut findet man die Profis hier auf der Strasse und sogleich wird alles wieder neu organisiert und beladen.

Diesmal haengt man die Rucksaecke einfach seitlich hinter dem Sattel ueber das Vieh. Ich meine, mich wuerde es ja stark behindern beim Gehen und es drueckt auch voll in die Flanken, aber der Profi meint es sei Kirgi-Style und man mache es hier so! Voila, also gehen wir im Kirgi-Style. Nur das Tier hat Schwierigkeiten, nach 3 km macht sie schlapp und steht still wie ein bockiger Esel. Binden dann die Rucksaecke nach Schweizer Style noch ein bisschen um und das Tier laeuft weitere 7 km mit kleineren Unstimmigkeiten mit dem Rest der Gruppe mit.

Hungrig und auf der Suche nach frischem Gras machen wir halt in der Steppe neben einem Dorf.
Die Kirgisen sind ja echt super freundlich und alle haben Freude, wenn sie uns sehen und moechten uns auch sogleich einladen. So auch unser neuer Freund und Gastgeber, der Lehrer vom Dorf. Ja null Problemo, wir koennen in seinem Garten weiden und sein Haus ist unser Haus. Hardcore Touris zelten natuerlich im Garten, koennen Frida ja nicht so alleine lassen. Es stellt sich auch heraus, dass er der Superprofi unter den Profis in Sachen Aufsatteln ist. 3m und der ganze Scheiss faellt vom Ross, aber die Kirgisen wollen sich in Sachen Pferde auf keinen Fall reinreden lassen!
Allah meinte es nicht so toll mit dem Wetter, es regnet in Stroemen die ganze Nacht. Koennen kein Auge zutun, es seicht ins Zelt (eben nur 99% waterproof) und fuer Friedchen scheint es auch sehr ungemuetlich zu sein. Morgens um sechs schlottert das arme Tier am ganzen Koerper (obwohl sich das die Viecher hier gewoehnt sein sollten). Frida ist wohl ein zartes Zimmerpflaenzchen und wir machen uns echte Sorgen um sie. Gut, hat man hier so viele Freunde und jeder gibt uns seine Nummer und die des Freundes falls wir Probleme haetten. Ja es scheint so, als braeuchten wir jetzt professionelle Kirgisen-Hilfe und rufen nun den wahren Profi unter den Profis an. Rash, der Pferdefreund und Guide, der alles weiss. Innert 10 Minuten organisiert er einen Transport fuer das schwaechelnde Madel und uns zu sich nach Hause. Der Plan war ja, die 70 Km zu gehen, aber wenn ein Gruppenmitglied schlapp macht, muss man umdisponieren und Ruecksicht nehmen. Es regnet immer noch, ist schweinekalt und alles ist nass! An uns solls ja nicht gelegen haben, aber Frida hat echt den Anschiss! Nach einer Stunde kommen Rash mit dem geilen Lada Niva und seine Freunde mit dem noch geileren Sowjet-Lastwagen mit offener Bruecke, Marke uralt, auf den Frida Roessel aufgeladen wird.

Rash ist jetzt mal ein echter Indianer und mit seinem Lada sowieso gleich unser Freund. Frida schwaechelt, weil die Gute trotz flottem Aussehen unsportlicher wie wir Schwarzlungen ist. Das Madel muss jetzt eine Woche gemaestet und gehaetschelt werden, und dann koennen wir langsam mit kleinen Trainingseinheiten beginnen. Ach, ist mir das Tier sympathisch, ich dachte schon wir muessten jetzt Marathons laufen und ueber sieben Paesse joggen. Jetzt bleiben wir halt bei Winnetou und Co., helfen ihnen beim Pferde zaemen und Vorraete fressen und Friedchen chillt in ihrer Herde, kriegt Luxus-Futter und ein warmes Nest und gewoehnt sich so langsam ans Leben unter freiem Himmel.

Was will man denn mehr vom Leben, als hier gut aufgehoben und voller Freundlichkeit und Fuersoge empfangen zu werden. Zwei stupide Touris die sich mal eben schnell einen Gaul gekauft haben, erleben das Paradies auf Erden mit kleinen, wohl vom Universum gewollten Unterbruechen. Das schoenste ist eigentlich das auch Friedababy ein wunderbares Zuhause gefunden hat, wenn wir weiterreisen muessen. Rash wird sie in seine Herde aufnehmen und das Madel kann das ganze Jahr ueber in den Bergen die fetten Graeser mampfen und wenn wir naechstes Jahr wieder kommen, ist unser Pferdchen trainiert und fit fuer die sieben Paesse und den verdammten Marathon!

Donnerstag, 22. April 2010

Touris und Kasachenkultur

Touris im Panoramawagen

Lecker!

Da wirste Gscheid bei!

Wo ist der Lada?

Ueberleben nach Lektion

Wo ist der Weg

Rauchwurst ala Wanderschuh

Se Camping

Gonfibrot

Finde das Zelt

Der Kletteraffe

die Roesselherde

Chickenschlucht

Schlange mit Klapperschwanz

Ueberlebenslektion

Lada Gang

Natura

Futter

noch mehr Mampfimampfi

Picknick mit Lada

Racingstrecke fuer Sowjet-Bruder

Kapitel das Neunte, 3. Fortsetzung, das Visum

Almaty, Dienstag, den 20.04.2010, drei Wochen nach Antrag des Visums kreuzen wir bei unserem neuen besten Freund dem Konsulbruder der Usbeken wieder auf. Das uebliche 2 Stunden-Warten und bis auf Liste 2, schaffen wir wie geuebte Visumbeantrager. Profis in dem Gebiet, wir kennen ja den Laden wie unsere eigene Handtasche und da, es passieren noch Wunder und Allah hat unser Geflenne endlich erhoert. Das Tor wird geoeffnet und der Konsul erwartet uns freudig!

Das Visum ist drin!!

Und den Kuchen gehen wir jetzt halt selber fressen, da es einem in diesem Saftladen ja nicht angeboten wird!

Jetzt pennen wir in der 1-Zimmerloge von Tatjana der mittfuenfziger Rockerbraut im Zweiteiler-Jeans-Dress mit blond toupiertem Haar und rotem Lippenstift. Sie macht mit uns auch gleich noch eine Stadtfuehrung (little excurs!) mit ihrem Mitsubishi Colt 1991 bei 107 dB AC/DC Classic Rock, der uns in die Sessel haut, damit du gar keine Sicherheitsgurte mehr brauchst!

Der Haerri ist jetzt in Trauer, da hier endgueltig sein Traum von der Lada-Liebe gestorben ist. Fuer Touris ohne Russkitusski-Sprache sei es ein Ding der komplizierten Unmoeglichkeit. Sagt zumindest der Schweizer Konsul, und die Schweizer sind ja bekanntlich 99 Prozent verlaesslich. Die Kirgisen wuerden uns mit der Kasachennummer ausnehmen wie gerupfte Weihnachtsgaense und unser ganzes Erspartes wuerde fuer Bestechungsgelder drauf gehen.

Naja, dann saufen wir halt wie geplant mit F.J. unseren Vodka und stoegeln bei Wind, Regen und Schnee in den Bergen herum, auf der Suche nach den Baeren und den guten Fotos fuer Misha!

When it snow, don`t move!

Am Bahnhof erwartet uns Misha, der Hardcore-Naturbursche aus Russland (er spricht kein Wort kasachisch!). Er wohnt in einem kleinen Haeusschen mit Frau und einem Stall voller Kinder. Platz fuer Gaeste hat er immer, fragt uns nicht, wo der Rest der Familie schlaeft, aber was nicht passt, wird passend gemacht. Leider kocht seine Frau saumaessig gut und Misha entpuppt sich als schlimmerer Gastgeber wie Mama Rajesh aus Indien. Das Mastprogramm kennt keine Grenzen, und er meint nur immer, wir braeuchten Energie fuer die Berge! Ich frag mich da nur wie ich den Rucksackgurt noch zuschnallen kann bei so grossen Magenwaenden, aber wohl ist es besser, das Gewicht ueber dem eigenen Sixpack zu tragen als hinten auf dem Ruecken!
Trainingseinheiten zum Ueberleben in der Wildniss gibt’s gratis dazu. Nachmittags holt uns sein Freund, Amalbek, der Klischee-Ex-Sowjet-KGB-Agent im Tarnanzug mit Schnaeuzer und Goldzahn mit seiner Lada Niva 4x4 Kiste ab und wir erklimmen die Berge bei Allrad. Fischerrute, Koeder, Scharfschuetzengewehr und doppellaeufige Flinte im Kofferraum.

Wildlife-Mac Guyver- Misha holt innert 10 Minuten, 10 Fische heraus. Goldzahn 5, Naturtorte 2, davon wird gottlob einer wieder frei gelassen, und bei Haerri stellt sich heraus, dass er in der Natur nicht ueberleben wuerde. Die armen Tierchen werden einfach aufs Gras geworfen und sich selbst bei ihrem letzten Atemzug ueberlassen. Den Russen glaenzen die Augen. Ich bete noch heute fuer die Fischchen, und der Haerri ist ganz verzweifelt und kaempft mit der Rute in den Aesten!

Uns wird es schon uebel, wenn die Koederwuermchen aufgespiesst werden und nach der Live-Show im Fische ausnehmen, kommt uns der Vodka des Rangers gerade recht. Runterspuelen und verdraengen, wollen ja keine Alptraeume riskieren, und leider kann ich die Fische auch nicht mehr retten und sie verstecken! Jetzt haben wir dafuer einen neuen Trinkerfreund in der Pampa bei dem wir uns immer innerlich aufwaermen duerfen.

Tag darauf steht Pilze sammeln mit dem Lada und Goldzahn-Agent auf dem Programm. Was Misha alles so findet, finden Touris nie, dafuer regnet es in Stroemen und die Lehmfahrrinnen sind schmierig wie Seife. Unsere Sowjet-KGB-Machine zeigt was in ihm steckt und faehrt mit seinen 63 Jahren wie ein junger Hengst auf Brautschau quer ueber die Matten, je steiler, umso besser. Baeche, die zu reissenden Fluessen werden, sind fuer ihn kein Hindernis! Jetzt sind wir auch an dem Punkt angelangt, wo Haerri sich neu verliebte. Lada Niva 4x4, weiss. Er will jetzt auch so einen.
Gut genaehrt und trainiert stiefelten wir tags darauf mit Misha bei Nebel und Feuchte in die Haenge. Fressen fuer eine Woche am Ruecken, ueber den Pass, 900 m rauf und wieder hinunter. Misha meinte, es waeren nur 15 Km, es waren bestimmt 16, und meine Knochen brachen unter dem Gewicht schon nach den ersten 200m. Unser Fischerkoenig rannte wie eine junge Antilope mindesten 50 m voraus, je weiter wir in die unberuehrte Natur vordrangen, je schneller war er. Und es gab da ja auch keinen Weg. Jetzt weiss ich auch, warum er fragte, ob unsere Schuhe wasserdicht seien. Streckenweise hat es nur diese Schlucht (Chickengate) und den reissenden Bach und die Baeume und die Aeste. Vorbei an Skeletten vom Baer und dem Roessel. Wo fuehrt er uns hin? In die Pampa, der will uns toeten und ausnehmen und verscharren und niemand wird uns je wieder finden!

Das Wetter wird auch immer schlimmer und der Weg immer laenger, gut haben wir so viel Energie im Ranzen, dass wir das alles schaffen. Zerkratzt, blind und nass bis auf die Unterhosen schleppen wir uns nach 5 Stunden ueber den letzten Baumstamm, der quer ueber das kleine reissende Fluesschen liegt und uns zum wunderschoensten Platz der Welt bringt. (Das sahen wir dann erst tags darauf) Bevor es richtig zu seichen anfing, noch schnell das super geile, mintgruene, waterproof Zelt aufschlagen, Tee kochen, Guetzli fressen und der Hardcore-Russe, so richtig in Fahrt gekommen, rauscht wieder ab nach Hause! Aber Hallo…was wir in 5 Stunden machen, macht die Gazelle in 2.40 Stunden und das zweimal! Schon klar, der wurde ja auch schon lange mit Energie angefuettert!

Er laesst uns da sitzen mit dem lieb gemeinten Rat: when it snow, don’t move! Oehmmm, was heisst denn das jetzt? Dann schreit er noch zurueck: Wenn ihr den Baeren seht, macht ein Foto fuer mich! Hilfe zu Hilfe…lass mich hier raus! Oh, wie grausam werden wir verenden, sehen schon die Blick-Schlagzeilen: Schweizer im Schneegestoeber beim Kampf mit einem Baeren ums Leben gekommen! Was fuer eine tragische Geschichte!

6 Tage hocken wir im Busch. Kein Schnee, dafuer Hagel und heftigsten Regen (und das Zelt haelt), kein Baer dafuer Giftschlange und Foto. Gut hatten wir so viel Futter dabei, beim dritten Versuch erfolglos ein Fischlein zu fangen, gaben wir auf und freuten uns ueber die rein pflanzliche Kost. Touris brachten sogar Rhabarber-Gonfi zustande, die sogar geniessbar war! Ich staune immer noch ueber mein neu erworbenes Flair zu kochen (auf dem Holzfeuer bei kleiner Hitze eine Stunde koecheln!). Zuhause werde ich mir gleich in der Kueche eine Feuerstelle einrichten, wahre Koenner und Kochprofis machen das so!

Der Rueckweg bei schoenstem Sonnenschein in 4 Stunden 32 Min (neuer Rekord fuer Touris). Voll geile Natur, haben noch nie sowas schoenes und meisterhaftes gesehen. Wahnsinn, was Muttererde alles drauf hat! Wilde Kirschen und Apfelbaeume, die bluehen, Baeche durch Wiesen und Tulpenfelder, halbwilde Pferdeherden, die fetten, um im naechsten Fruehling auf den Grill geschmissen zu werden, Voegel und Bienen, die in den leuchtenden Bueschen summen und gurren… wunderbar! Ach, wieso gehen wir schon zurueck…? Ah, der Schnee und der Baer, die kommen koennten!

Bei Misha ging die Voellerei dann weiter, wegen der verlorenen Energie, meint er. Klaus und Rosmarie, die hartgesottenen und eingefleischten deutschen Reisefuedlis, die mit 77 Jahren noch voll im Saft sind und jeden Scheiss mitmachen, leisteten uns fuer die folgenden zwei Tage Gesellschaft! „Einstein“-Opa gewann in der Liegendposition das Luftgewehrduell und Lada-Sowjet-Amalbek lud uns zur naechtlicher Cognac-Party ein, bei der er uns zwang Kuchen, Doerrfruechte und Pferdefleisch in uns reinzustopfen, bis wir alle platzten. Es war ja nach dem Nachtessen in Mishas Home und die Essmassen schon wieder die Speiseroehre hinauf drueckten. (Die Kasachen essen den ganzen Tag, und am liebsten Fleisch in rauen Mengen, ablehnen geht nicht, die schoepfen extra nach, und Vegetarier aus religioesen Gruenden ignorieren sie) Jaja, es haette uebel geendet, haetten wir vom Agenten den Lada gekriegt, aber er braucht ihn fuers Fischen, dafuer haben wir auf die Kiste gesoffen und Trinkgebete in den Hinterhof geplaerrt!

Auf dem Autobazar fand Haerri seine grosse Liebe leider auch nicht, dabei standen da Millionen von Wracks, die auf ein laengeres Leben hoffen. Er versucht es in Almaty wieder!